Mittwoch, 12. November 2014

Frisch entführt ist halb gewonnen - Michaela Grünig -

Klappentext:

Witzig und amüsant, alle Fans von Bridget Jones werden Vicky Leenders lieben!

Ich habe Brad Pitt entführt - natürlich nicht den echten, sondern Tom Schneider, seine deutsche Ausgabe (wie ich finde), den Star der TV-Soap Opera "Südstadt". Und den finde ich, Vicky Leenders, Tochter eines reichen und einflussreichen Kölner Geschäftsmannes, und ansonsten hauptsächlich mit der Führung meines Ein-Personen-Haushaltes beschäftigt, noch deutlich toller! Und einer muss sich ja um den armen Mann kümmern, der laut Regenbogenpresse ein massives Alkoholproblem hat. Darum habe ich Tom in meine private Entzugsklinik eingeladen. Und Tom ist dieser Einladung - zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig - gefolgt ...

Begeisterte Leserstimmen
"Einfach nur witzig - ich habe mich königlich amüsiert über die exentrische Vicky!"
"Spannend, romantisch, witzig - es wird nie langweilig." 

Frankfurter Buchmesse

Auf der Buchmesse in Frankfurt durfte ich Michaela persönlich kenennlernen. Es war richtig toll mit ihr. Als besonderes Bonbon gab es Ihren Roman "Wie ich Brad Pitt entführte" als Neuauflage unter diesem Titel. Ich werde das Buch daher erneut rezensieren.

Danke noch mal an Michaela für das Buch und dass ich es lesen durfte! Ich wünsche viel Erfolg weiterhin und hoffe wir sehen uns bald wieder.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte und würde es jeder Zeit wieder lesen. :)


Zusammenfassung und Bewertung

Es ist zwar schon ein Roman für Frauen, aber eben doch kein richtig typischer Frauenroman.

Glaubt man doch das Ende direkt zu kennen. 2 Hauptpersonen und am Ende kommen diese zusammen. Aber ist dies auch in diesem Buch der Fall?

Es ist einfach von allem etwas dabei, sodass es am Ende perfekt ist. Man kann viel lachen, aber man hat auch direkt Mitleid mit der ein oder andern Person (Nicole, nach einem Gespräch mit Ihrer Mutter zum Beispiel). Wer denkt, das war alles, fehlgeschlagen. Es ist auch noch Spannung und ein vermeindlicher Mordfall vorhanden. Und das Beste ist, man rätselt immer wieder, wie das am Ende alles zusammenlaufen soll und das alles irgendwie zusammen gehört. Es ist nicht wie sonst, dass man von vorne herein sagen könnte, so geht alles aus. Und das hat mir besonders gut gefallen.

Das Buch fängt mit keiner langen Vorgeschichte an, sondern man ist direkt mitten im geschehen drinne. Gefällt mir sehr gut, denn oft genug habe ich schon die Lust am lesen verloren über die zu langen Vorgeschichten.

Mir haben die einzelnen Charaktere gut gefallen. Vor allem Vicky ist mir ja ans Herz gewachsen. Die ist so schön chaotisch und verpeilt. Gefällt mir richtig gut. Ich kann verstehen, warum Linda sie so sehr mag :)

Vicky, leicht psychisch angeknackst, rennt seit Jahren zu Psychosen-Meyer um ihren Vaterkomplex los zu werden. Ihre tägliche Flucht aus dem Alltag gelingt ihr durch die Serie "Südstadt" und den Hauptdarsteller~~Tom~~, Traummann von Vicky. Besagter Tom hat laut Regenbogenpresse ein Alkoholproblem, um ihm zu helfen, entfüht Vicky ihn kurzerhand und das Drama nimmt seinen Lauf.
Man muss einfach lachen, was alles schief gehen kann, einfach nur herrlich! Vor allem als Vicky nach kurzer Zeit feststellt, dass sie Tom gar nicht mehr so toll findet.

Blitzi, der rasende Reporter, steht kurz vor seinem Rauswurf beim Boulevard. Er versucht seinen Job zu retten, in dem er die Entführung von Tom aufdeckt. Kasi, sein Freund und Lebenspartner steht ihm immer zur Seite. Und Zack, der Manager von Tom, hilft dabei die Entführungsgeschichte aufzupuschen und Medientauglich zu gestalten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Natürlich kommt bei einer Entführung auch die Polizei mit ins Spiel. Hier haben wir Nicole, die verbissen versucht Karriere zu machen und sich als Frau in der Polizeiwelt durchsetzen will. Was sie dafür alles tut, müsst ihr selber lesen. Ihrem Kollege Max hingegen, fällt alles relativ leicht in den Schoß und er bekommt immer die Besseren Fälle, aber kann er den Fall "Tom" lösen? Und was hat er mit Vicky zu tun?

Linda die beste Freundin von Vicky darf man auch nicht vergessen, die Ihr immer wieder hilft und sich mit in das Wirrwarr ziehen lässt.

Dann gibts es auch noch Herrn Hagedorn, der plötzlich verschwunden ist und nach dem fieberhaft gesucht wird. Ist er tot? War es Mord? Und was hat Herr Hagdorn mit Vicky zu tun?

So mehr, mag ich nicht mehr verraten, das Buch sollen ja noch ganz viele Leute kaufen und lesen. LESEEMPFEHLUNG 5 von 5 Sternen!!!

Dienstag, 4. November 2014

Die Geschichte meines Selbstmordes und wie ich das Leben wiederfand



Klappentext

Von einem der aus dem Leben springen wollte

Viktor Staudt ist jung, treibt viel Sport und stürzt sich regelmäßig in das Nachtleben. Auf dem ersten Blick geht es ihm gut, aber sein Leben wird von Angstattacken und Depressionen beherrscht. Niemand kann ihm helfen. Als er keinen Ausweg mehr sieht, wirft er sich vor den Zug. Viktor Staudt überlebt den Selbstmordversuch - aber verliert dabei seine Beine. Erst nach diesem tragischen Geschehen kann die richtige Diagnose gestellt werden und er erhält die Medikamente, die ihm endlich helfen...

Ein bewegendes Buch über Angst, Verzweiflung und Mut.


Zusammenfassung

Viktor Staudt hat in seiner Kindheit nie gelacht. Er lebt in keiner festen Beziehung und die Angst ist sein ständiger Begleiter. In manchen Situationen kommt sie ohne Vorwarnung, in den Griff zu bekommen ist sie nicht. Angstschweiß macht sich breit und er kann nichts dagegen tun.
Wie soll man so Leben? Diese Frage stellt sich mehr als einmal. Dabei hat er doch wirklich versucht es zu schaffen.
Im Internet landet er auf eine Seite,wo Gleichgesinnte sich über Ihre Sehnsucht nach dem Tod austauschen. Doch die wenigsten trauen sich. Brian und Thijs werden schnell zu Freunden der virtuellen Welt. Sie unterhalten sich über das Leben mit der Angst und dass man es am liebsten beenden würde.
Viktor Staudt fährt mit dem Fahrrad zum Bahnhof. Anders wie sonst lässt er den Sattel dran. Er steht auf dem Bahnsteig und wartet. Als der IC angefahren kommt springt er. Viktor denkt er ist Tod, doch dann wacht er auf. Ohne Beine! Wie sein Leben nach seinem Selbstmord aussieht und was aus seinen Freunden geworden ist müsst ihr selber Lesen.


Bewertung

Ich habe selten ein so offenes Buch gelesen. Der Autor Viktor Staudt lässt einen nicht nur an seinem Leben und den Selbstmord teilhaben, er lässt in seine Seele blicken. Persönlicher und tiefgreifender als dieses Buch geht es nun wirklich nicht mehr. Hochinteressanter Einblick in das Leben von Viktor und ein Leben mit Depressionen.
Das die Ärzte solange für eine richtige Diagnose gebraucht haben, hat mich etwas geschockt. Bedenke man, wenn alles früher erkannt worden wäre...

Ich habe das Buch richtig verschlungen und war von der Aufrichtigkeit und der authentischen Schreibweise beeindruckt.


Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 hatte ich die Gelegenheit Viktor Staudt persönlich mit meiner lieben Freundin Flo kennen zu lernen. Er war so ein sympathischer und auch strahlender Mann, dass es schwer zu glauben ist, was er alles durchgemacht hat. Ich bin richtig froh, dass es ihm heute besser geht und er einen Weg ins Leben zurück gefunden hat. Ich wünsche ihm weiter hin viel Erfolg und die Kraft sein Leben zu meistern.

KLARE LESEEMPFHELUNG!!! 6 von 5 Sternen!!!