Autorin:
Michaela Grünig (https://www.facebook.com/MichaelaGrunigAutorin)
Verlag:
Feelings
Format:
ebook 16.06.2016, Taschenbuch 16.06.2016
Zur
Autorin:
Was
wäre wenn ... Frau anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch
lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heißen
argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den
ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder "einfach mal so"
ein One-way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann
jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar Verleihung marschieren?
Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell? Solche
Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich
leider - wie übrigens die meisten Menschen - nur ein Leben zur
Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten
Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen
die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften und zwar die guten
wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich
mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.
Klappentext:

Vreni Tschannen ist ziemlich rüde aus ihrem kuscheligen Leben inmitten der Züricher Schickeria gestoßen worden. Nun muss sie, statt bei Pilates, Yoga und Co. ihren Körper zu perfektionieren, wieder in ihrem Job als Kunstlehrerin arbeiten. Und schuld daran ist eine Blondine. Genauer gesagt die russische Swetlana, die sich Vrenis Ehemann Olaf unter die blutrot lackierten Nägel gerissen hat. Zu allem Überfluss ergattert Vreni noch nicht einmal einen Job im mondänen Zürich, sondern in einem Internat im provinziellen Berner Oberland. Ausgerechnet in der Nähe des Dorfs, in dem der schöne Urs ihr das Herz vor einigen Jahren so gründlich gebrochen hat, dass sie daraufhin in die Großstadt auswandert ist. Dorthin will sie auch schnellstmöglich zurückkehren, weshalb die einzigen beiden Single-Männer in ihrem neuen Kollegium, der attraktive Assistenz-Lehrer Kai und der charismatische Schauspielcoach Frank selbstverständlich nicht in die engere Auswahl als Liebesersatz kommen! Oder doch? Leider entwickelt sich dann alles etwas anders als geplant: Vreni stolpert beim Figur-optimierenden Joggen im Wald, ausgerechnet über eine tote Blondine und steht plötzlich im Mittelpunkt einer Morduntersuchung. Ob Hauptmann Perreten den Fall lösen kann, ist dabei mehr als fraglich. Nein, da muss Vreni schon selbst ermitteln.
Zusammenfassung:
Vreni
Tschannen,unfreiwillig frisch getrennt, muss nun wieder selber für
Ihren Lebensunterhalt sorgen. Und obwohl sie schon früh vor dem
Leben im Berner Oberland geflohen ist und ihr Schriftdeutsch (ja so
heißt Hochdeutsch in der Schweiz) perfektioniert hat, hat sie keine
andere Wahl und landet, keine 50 km von Ihren Eltern entfernt, an
einem Privat-Internat. Kurz nach ihrer Ankunft, fällt sie beim
Joggen über eine Leiche. Ausgerechnet eine Blondine. Sie gerät ins
Visier der Polizei und beschließt lieber selber auf die Mörderjagd
zu gehen. Gleichzeitig ist sie ja nun wieder auf dem „Markt“ und
natürlich auf Männerjagd.
Wird
sie die Liebe wiederfinden? Wir sie den Mörder finden? Und wer war
die Tote tatsächlich? Was hatte sie zu verbergen? Welches
Geheimnisse haben die lieben Kollegen? Die Mathelehrerin, der
Lateinlehrer, der Schauspiellehrer oder sogar der Direktor Dr. Beier?
Tausend Fragen und nur eine Möglichkeit die Antworten zu erfahren.
LESEN!
Bewertung:
Michaela
Grünig hat es mal wieder geschafft eine gute Mischung aus Liebe und
Herzschmerz mit der nötigen Krimispannung zu kombinieren. Ich bin
begeistert. Herzschmerz, Humor und ein Mordfall, mehr brauche ich
nicht an einem schönen Frühlingssonntag. Kaum angefangen, konnte
ich das Buch nicht mehr weglegen und habe es direkt durchgelesen.
Das
erste Kapitel, der erste Satz und ich habe schon gelacht und fand
Vreni total sympathisch. Manchmal steht sie echt auf dem Schlauch und
handelt nicht immer logisch, aber genau deshalb muss man sie einfach
lieben.
Das
Berner Oberland wird mit allen Vorteilen (die Landschaft, die
Natur,...) und Nachteilen (die Kuhglocken,...) sehr schön
beschrieben. Durch eine Klassenfahrt quer durch die Schweiz, wird dem
Leser auch die restliche Schweiz etwas näher gebracht.
Ab
und an kommt auch mal ein Satz im perfekten Schweizerisch im Buch
vor. Nicht immer war mir direkt klar, was denn nun wirklich damit
gemeint war und habe den ein oder anderen Satz gerne zwei mal
gelesen. Gut gemeinter Rat: Immer dabei haben sollte man sein Natel,
man weiß nie, wann man es braucht.
Zunächst
möchte ich Feelings für das Buch danken. Es hat wieder richtig Spaß
gemacht.
Dann
möchte ich noch der lieben Michie DANKE sagen. Danke, dass Du uns
wieder an Deiner Geschichte teilhaben lässt. Und besonderen Dank,
dass ich gestern bei einer Lesung von Dir dabei sein durfte. Ein
kleiner Bericht dazu folgt in den nächsten Tagen.
So
und nun kommt noch meine Bewertung. „Nie wieder Blondinen“ ist
mir ganze 5 von 5 Sternen wert. Klare LESEEMPFEHLUNG!